Auckland, Hauptstadt Neuseelands
7.00 Uhr
Der Wecker klingelt. Erstmalig müssen wir wieder ungewollt früh aufstehen. Heute ist Ausschiffung in Auckland. Restliche Sachen packen, Papiere ausfüllen. Koffer sind schon abgeholt worden. Schnell frühstücken.
8.15 Uhr
Werden aufgerufen, von Bord zu gehen. Verabschieden uns von Crew und Kapitän.
Es wartet ein Bus. Starten zur Stadtrundfahrt.
Der Guide Christian, ein Mittvierziger aus Oldenburg, ist schon vor zehn Jahren nach Auckland ausgewandert. Er berichtet, die Arbeitslosigkeit liegt in Neuseeland bei 0,5 %. Das ist fast Vollbeschäftigung. Es sei ein boomendes Land in Aufbruchstimmung. Das Durchschnittseinkommen liegt bei etwa 15.000 Euro im Jahr. Das erscheint mir allerdings recht normal zu sein. Er selbst hat vor etwa vier Jahren ein Grundstück mit Haus bei Auckland gekauft. Jetzt sei es schon das Doppelte wert.
10.00 Uhr
Fahren mit dem Aufzug auf den etwa 200 Meter hohen Sky-Tower. Der ist im Vergleich zum schon seit Jahren brach liegenden Hamburger Fernsehturm perfekt vermarktet. Die Touristen werden durch Souvenirshops zum Fahrstuhl getrieben. Der Fahrstuhl selbst hat einen gläsernen Boden. Nix für mich. Habe eine ausgesprochene Höhenangst. Zwinge mich trotzdem hochzufahren.

Großartiger Blick. Bleibe aber lieber im Hintergrund.
11.00 Uhr
Werden zum Historischen Museum gebracht.
Hier sind eindrucksvolle Artefakte aus der Frühzeit der Insel ausgestellt. Alte Statuen und reich verzierte Holz-Häuser. Höhepunkt ist ein Einbaum, in dem 100 Personen Platz gefunden haben. Gebaut nur durch stecken und verknoten der Einzelteile. Damit sind die Menschen früher zwischen den Inseln hin und her gependelt.
12.00 Uhr
Laufen durch einen Park zu einem nahe gelegenen Restaurant. Ernten böse Blicke von ein paar Graugänsen, die sich auf der Wiese zur Rast gelegt haben.
Herrliches Sushi und Sandwich-Lunch.
13.00 Uhr
Kommen zum Flughafen. Etwa die Größe wie der von Hamburg. Warten lange am Check-In. Im Duty-Free-Bereich spielt ein mittelmäßiger Pianist bekannte Melodien. Auf seinem Werbeschild lese ich einen deutschen Namen. Ich spreche ihn aber nicht an.
Eine große Freude für alle Beteiligten sind Massagesessel die mit einem Neuseeland-Dollar gefüttert werden.
15.00 Uhr
Abflug Richtung Singapore.
22.00 Uhr (Ortszeit)
Kommen nach einem zehnstündigen Flug im tropischen Singapore an.
Ich kenne keine wohlorganisiertere, sauberere Stadt in der Welt, als diese.
Keine Schlange bei der Einreise. Am Taxi-Stand werden die Gäste, wie am Check-In-Schalter ordentlich sortiert. Ein Mann ist nur dafür zuständig, den reibungslosen Ablauf zu garantieren. Es wird uns sehr zuvorkommend mit dem Gepäck geholfen.
Der Taxifahrer gibt uns freundlich Tipps zu unserem Aufenthalt in Singapore. Wir sind von dem Dienstleistungsgedanken der Stadt beeindruckt.
Checken im Sheraton Towers Hotel ein.
Dadurch, dass der Singapore-Dollar etwa die Hälfte des Euros wert ist, sind die Preise für uns annehmbar.
Gönnen uns noch ein Bier nach dem langen Tag.